Kaltluftlaterne Nr. 176 Superbaby Spezial [gebaut ab 1940]

Höhe ohne BügelGewichtDochtbreiteBrenndauer
19,5 cm0,370 kg1,5''' Linien24 Stunden





Mit Beginn des 2. Weltkrieges wurde auch das Petroleum knapp und überall musste gespart werden. Die Mitarbeiter bei NIER Feuerhand entwickelten in dieser Zeit die Einheitslaterne Nr.176 welche mit einem 1,5''' Linien Docht sehr sparsam sein sollte. Mit dem etwas größeren Behälter (Tank) gegenüber der Nr.175 (12h Brenndauer) kam man auf eine Brenndauer von 24h. Neben der Einheitslaterne (Nr.176E) entwickelte man auch die Luftschutzlaterne (Nr.176Lu). Durch die Verdunkelungsanordnung wurden blaue oder schwarze Gläser eingesetzt und man hatte nur noch schwaches Licht. Bei der Luftschutzlaterne hatte man eine Haube entwickelt, mit welcher man das Glas abdunkeln konnte. Bilder aus der Entwicklungsphase sind unten zu sehen. In Serie ging diese Laterne in einer abgewandelten Form.
Aber auch in Hohenlockstedt wurde ein Modell Nr. 176 Stk gebaut. Auch gab es entsprechenden Halterungen für die Laternen der Baureihen aus Hohenlockstedt. Die Hohenlockstedter Modelle haben eine Sturmkappe nach dem Vorkriegsmodell der Nr. 75 Atom.

  
Nr. 176E
Werbung Nr. 176 Einheitslaterne
  
Nr.176Lu geöffnet
Nr.176Lu geschlossen
  
Nr.176StK mit Halter kurz
Hohenlockstedter Modell
Nr.176StK
Hohenlockstedter Modell

Luftschutzlaterne Nr. 176 LU - Originalbilder der Firma NIER

Die hier dargestellten Fotos sind vom 2. Oktober 1939 welche einen Prototypen der Nr.176Lu zeigen.

  
Tüte mit Datum der BilderLuftschutzlaterne Nr.176Lu
  
das Glas wird angehobenLaterne wird angezündet
 Vorstellbar ist auch,
dass diese Fotos als Vorlage für
Grafiken dienten, welche wir aus 
den Bedienungsanleitung kennen.

Die hier dargestellten Fotos
erwecken diesen Eindruck sehr stark.

Leider kenne ich die Bedienungs-
anleitung der Nr.176Lu nicht
um genauere Rückschlüsse zu ziehen.

Für Hinweise diesbezüglich,
bin ich sehr dankbar 
das Glas wird ausgebaut
  
Laterne wird verdunkeltLaterne ist verdunkelt